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So war es bei Alex Vargas

Es war ein Kirchenbesuch der etwas anderen Art

Am Freitag, den 18. Mal verzauberte Alex Vargas sein Publikum in der Kulturkirche in Köln-Nippes. Mutterseelenallein sorgte der gebürtige Däne mit uruguayischen Wurzeln dank seiner einmaligen Stimme und seiner Gitarre für Gänsehautmomente, glänzende Augen und vor allem für ein ganz besonderes Ambiente. Denn statt einer überfüllten, riesigen Konzerthalle sah sich Vargas nur knapp 150 Besuchern gegenüber, die ihm dafür umso mehr an den Lippen hingen.

Neben altbekanntenSongs, wie „Solid Ground“ und „Higher Love“ performte der Solo-Künstler neue Lieder, die teilweise noch gar nicht veröffentlicht sind und dessen Hintergründe er dabei mit kleinen Anekdote untermalte. Seine charmante und witzige Art trug maßgeblich dazu bei, dass der Abend als ein sehr harmonischer in den Köpfen der Fans hängen bleibt. Nach einer intensiven und energiereichen knappen Stunde näherte sich das Konzert leider schon dem Ende zu. Anstatt der üblichen Zugabe, die Alex Vargas, wie er erklärte, als ein „bunch of lies“ kategorisch ablehnt, schlug er vor, sich nach dem Konzert unter die Leute zu mischen und für das ein oder andere Bier, kurze Gespräche und natürlich Fotos offen zu sein.
Insgesamt bot der 30-jährige Singer & Songwriter Unterhaltung für Jung und Alt. Ein Besuch eines seiner Konzerte ist somit ein absolutes Muss.